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Erklärung des Begriffs Ehegattensplitting. Glossar für Familienrecht und Erbrecht. Rechtsanwalt Dr. Eberhard Gloning, München (Bayern)

Ehegattensplitting

Das Ehegattensplitting erlaubt Eheleuten, wahlweise getrennt oder gemeinsam zur Einkommenssteuer veranlagt zu werden. Dies wird im Einkommenssteuergesetz in den §§ 26 und 26b näher geregelt. Es hat seinen Ursprung in einem Beschluss des Bundestages aus dem Jahre 1958. Damit wurde die aus der Weimarer Republik stammende Haushaltsbesteuerung abgelöst.

Bei einer gemeinsamen Veranlagung bildet die Summe der Einkommen beider Eheleute die Basis für eine Berechnung nach der so genannten Splitting-Tabelle. Bei dieser Form muss jeder Ehepartner jeweils die Hälfte des gemeinsamen Einkommens versteuern. Dadurch entstehen Vorteile, wenn die Einzeleinkommen sehr divergieren, da die Wirkung der Steuerprogression gemindert wird. Steuerliche Vorteile entstehen umso weniger, je geringer die Höhe der Einzeleinkommen voneinander abweichen.

Einwände, die gegen das Ehegattensplitting vorgebracht werden, thematisieren u.a. die dadurch implizit geförderte Rollenverteilung in Ehen, bei denen ein Teil voll und bestenfalls sehr gut verdient, der Partner hingegen einkommenslos im Haushalt verbleibt. Dies sind traditioneller Weise Ehen mit dem Mann als Alleinverdiener und einer Hausfrau als Partnerin. Andererseits wird bemängelt, dass die ursprünglich beabsichtigte Förderung der Familie in den Hintergrund tritt gegenüber der Erlangung steuerlicher Vorteile durch kinderlose Ehepaare.


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